Gut versorgt unterwegs: Warum wir nie ohne Trinkflasche gehen

Wir haben in der Schweiz ein ziemliches Privileg: Gutes Trinkwasser kommt aus dem Hahn und plätschert in unzähligen Brunnen, mitten in der Altstadt genauso wie am Wanderweg. Eigentlich verrückt, dafür unterwegs Wasser in Plastikflaschen zu kaufen. Eine eigene Flasche dabeizuhaben, ist darum einer der einfachsten Schritte zu weniger Abfall, den wir kennen.

Warum wir ohne unsere Flasche nicht mehr aus dem Haus gehen

Eine Flasche, die du jeden Tag benutzt, ersetzt mit der Zeit sehr viele Einwegflaschen. Im Alltag fühlt sich das nach einer Kleinigkeit an, über die Monate summiert es sich. Und du sparst nebenbei Geld, weil du nicht bei jedem Durst am Kiosk anhalten musst.

Dazu kommt ein Effekt, den wir selbst unterschätzt hatten: Wenn die Flasche vor dir auf dem Pult steht, trinkst du einfach mehr. Ganz ohne App, die dich daran erinnert.

  • Weniger Abfall: Eine Mehrwegflasche ersetzt unzählige Einwegflaschen.
  • Weniger schleppen: Du füllst unterwegs einfach am Brunnen oder im Café nach.
  • Immer dabei: Im Rucksack, in der Velotasche oder in der Handtasche hat sie bald ihren festen Platz.
Grüne Trinkflasche auf einem weissen Tisch

Welche Flasche zu deinem Alltag passt

Die beste Flasche ist ehrlich gesagt die, die du wirklich mitnimmst. Fährst du jeden Tag mit dem Velo zur Arbeit, willst du etwas Leichtes. Bist du viel in den Bergen oder trinkst im Winter gern Tee unterwegs, lohnt sich eine isolierte Flasche. Diese Übersicht hilft bei der Orientierung:

Typ Gut geeignet für Zu beachten
Edelstahl, einwandig Büro, Schule, Sport Leicht und robust, hält die Temperatur aber nicht
Edelstahl, isoliert Wanderungen, Tee im Winter, heisse Sommertage Etwas schwerer, in der Regel nicht für die Spülmaschine
Leichte Flasche (z. B. aus Kunststoff) Alltag, Velo, Kinder Sehr leicht; achte auf Angaben zu Material und Dichtungen
Glas Zuhause, Schreibtisch Geschmacksneutral, aber bruchempfindlicher

In unserer Kollektion Trinkflaschen findest du verschiedene Materialien und Grössen. Wenn es warm oder kalt bleiben soll, schau bei den Thermosflaschen vorbei. Wie lange sie die Temperatur halten, steht beim jeweiligen Modell auf der Produktseite.

Wie gross darf sie sein?

Das hängt vor allem davon ab, wie oft du nachfüllen kannst. Wer im Büro sitzt und den Wasserhahn um die Ecke hat, kommt mit wenig aus. Wer den ganzen Tag draussen ist, braucht Reserve.

  • Klein (um 350 ml): passt in jede Tasche und in Kinderhände.
  • Mittel (500 ml): unsere Alltagsgrösse für Büro, Schule und Velotour.
  • Gross (750 ml und mehr): für lange Tage draussen oder wenn unterwegs kein Brunnen kommt.

Ein Beispiel aus unserem Sortiment ist die Trinkflasche Urban REactive Pink/Blue 0.5 l von 24 Bottles. Mehr über die Marke erfährst du auf der Seite 24 Bottles.

Worauf wir vor dem Kauf schauen

Eine gute Flasche begleitet dich jahrelang, darum lohnt sich ein zweiter Blick. Zuerst auf den Verschluss: Ein Deckel, der sich mit einer Hand öffnen lässt und wirklich dicht ist, macht im Alltag den grössten Unterschied. Niemand will eine nasse Laptoptasche.

Dann auf die Öffnung. Eine weite ist leichter zu füllen und zu putzen, eine schmale trinkt sich unterwegs bequemer. Und schliesslich aufs Material und die Angaben des Herstellers, etwa ob heisse oder kohlensäurehaltige Getränke erlaubt sind. Ach ja, und aufs Gewicht: Eine Flasche, die schon leer schwer ist, bleibt erfahrungsgemäss zu Hause.

Unser Tipp: Gib deiner Flasche einen festen Platz, zum Beispiel neben dem Schlüssel oder in einem bestimmten Fach im Rucksack. Was du ohne Nachdenken mitnimmst, benutzt du auch.

So bleibt sie frisch

Spül die Flasche jeden Tag mit warmem Wasser aus und lass sie offen trocknen. Einmal pro Woche darf es gründlicher sein: mit einer Flaschenbürste oder einem Teelöffel Natron und heissem Wasser. Die Dichtung im Deckel wird gern vergessen, dabei sammelt sich genau dort Schmutz. Wenn sie sich abnehmen lässt, putz sie separat.

Riecht die Flasche einmal muffig, lass sie über Nacht mit warmem Wasser und etwas Natron stehen und spül sie am Morgen gut aus. Isolierte Flaschen gehören in der Regel nicht in die Spülmaschine, die Pflegehinweise des Herstellers sagen dir, was geht.

Trinkflasche auf einem dunklen Felsen am Meer

Wenn Wasser allein langweilig wird

Ein paar Minzblätter, Zitronenschnitze, Gurke oder ein kalt aufgegossener Früchtetee bringen Geschmack ins Wasser, ganz ohne Zucker. Wer Tee mag, findet mehr dazu in unserem Beitrag Teezeit: kleine Auszeiten für kalte Tage. Nur: Früchte und Zitrus lieber nicht den ganzen Tag in der Flasche lassen. Frisch zubereiten und abends leeren.

Unterwegs und auf Reisen

Am Flughafen gilt: Flasche leer durch die Sicherheitskontrolle, danach wieder auffüllen. In der Stadt helfen dir Brunnen und viele Cafés weiter. Wer den Kaffee gern mitnimmt, ist mit einem Thermobecher gut bedient. Frag im Café einfach freundlich, ob sie deinen eigenen Becher füllen.

Noch Fragen?

Kann ich das Leitungswasser bedenkenlos trinken?

Das Leitungswasser in der Schweiz wird streng kontrolliert und lässt sich in der Regel ohne Bedenken trinken. Bei Brunnen achte auf das Schild «Kein Trinkwasser».

Darf Sprudelwasser hinein?

Das hängt von der Flasche ab, viele Deckel sind dafür nicht gemacht. Schau vorher in die Angaben des Herstellers.

Wie lange hält so eine Flasche?

Bei guter Pflege viele Jahre. Und wenn die Dichtung einmal verschlissen ist, tausch nur die Dichtung, nicht gleich die ganze Flasche.

Eine eigene Trinkflasche ist kein grosses Projekt, sondern eine kleine Gewohnheit, die bleibt. Such dir ein Modell aus, das zu deinem Alltag passt, und nimm es mit. Alle Modelle findest du bei den Trinkflaschen. Oder komm in einem unserer Läden in Bern, Schaffhausen und Rheinfelden vorbei und nimm die Flaschen selbst in die Hand.

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